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Weltverband Deutscher Auslandschulen

WDA Tagung 2019 in Berlin

Die Vorstandsvorsitzende der German School Campus, Frau Ursula Schoeneich reiste vom 3.-9.Juni nach Berlin, um an der WDA Tagung teilzunehmen.

Die Tagung bot den Mitgliedern die Möglichkeit sich über die aktuellsten Entwicklungen im Auslandsschulwesen zu informieren und mit anderen Schulträgern und Trägern der auswärtigen Kultur und Bildungspolitik und Partnern der Wirtschaft, auszutauschen.

Das diesjährige Symposium stand unter dem Motto „Werte vermitteln-Fachkräfte bilden. Deutsche Auslandsschulen als Leuchttürme in unsicheren Zeiten.“ Das Thema zog sich als roter Faden durch die Veranstaltungen von Mittwoch bis Samstag. Den Deutschen Auslandsschulen lässt man eine besondere Bedeutung zukommen, da sie als traditionell bedeutsamer Spiegel der Grundwerte Deutschlands im Ausland gesehen werden.

Ankunft Berlin am Dienstag 4.Juni.

Am Mittwochabend fand der Eröffnungsempfang in der Botschaft der Republik Kolumbien statt. Die deutsche Schule in Medellín wird die kommende WDA Amerikatagung 2019 veranstalten.

Grußworte zur Eröffnung von Herrn Detlef Ernst (Vorstandsvorsitzender des WDA)
Grußworte zur Eröffnung von Herrn Detlef Ernst (Vorstandsvorsitzender des WDA)
S.E. Hans-Peter Knudsen Quevedo -Botschafter der Republik Kolumbien in Berlin und Alumnus der Deutschen Schule in Bogota, hier mit Frau Ursula Schoeneich
Herr Theo Klingebiel, Geschäftsführer des WDA mit Frau Ursula Schoeneich
Am Donnerstag wurde das Symposium im Auditorium durch Herrn Christian Wulff Bundespräsident a.D. und Vorsitzender der Deutschlandstiftung Integration, eröffnet.
Thema der 1.Podiumsdiskussion war: „Deutsche Auslandschulen als Spiegel der Grundwerte Deutschlands,“ an der Christian Wulff, Hans-Peter Knudsen Quevedo, Ronald Graetz und Detlef Ernst, teilnahmen.
Die Moderation führte Herr Michael Brocker vom WDR.
Das Grußwort gab nach der Mittagspause Frau Michelle Müntefering Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt.
Thema der 2. Podiumsdiskussion, „Zwischen Wertevermittlung und Fachkräfteausbildung – Stimmen die Rahmenbedingungen für Deutsche Auslandsschulen?“ Teilnehmer dieser Podiumsdiskussion waren Frank Mueller Rosentritt (MdB), Ulla Schmidt (MdB), Dr. Peter Fornell (WDA)
Thema der 3. Podiumsdiskussion, „Traumziel Deutschland – Traumziel Ausland: Was leisten die Hochschulen für die Absolventen Deutscher Auslandschulen und die internationale Lehrerbildung.?“
Herr Alexander Wilhelm, Geschäftsführer Internationale Zusammenarbeit Zentrale Auslands- und Fachvermittlung, sprach u.a über die Dienstleistungsangebote für junge Menschen im Ausland.
Der Freitag stand unter dem Motto der WDA-Mitgliederversammlung im GLS Campus.
Frau Ursula Schoeneich, Frau Renate Ludanyi PhD(GLSC), Frau Heidemarie Tirey, PhD (GLSC).
Frau Heike Toledo (Leiterin der ZfA, Bonn) sprach über die Schwerpunkte der ZfA.
Zum Abschluss dieses Tages fuhren wir zum „Zollpackhof“, wo uns ein Netzwerkabend erwartete mit gutem Essen, guten Getränken und einem guten gemeinsamen Austausch.
Herr Professor Liechtensteiner (Freiburg) hielt einen Vortrag und Work-Shop.
Einen Cappuccino nach der Mittagspause.
Es folgten am Nachmittag die Wahlen des WDA zum neuen Vorsitzenden und den Vorstandsmitgliedern.
Ausklang der WDA-Tagung. Zum Abschluss gab einen Toast auf die erfolgreiche WDA-Tagung 2019.
Ablug – Auf Wiedersehen Berlin!
Rückflug Philadelphia- Los Angeles.
Ankunft – Hallo Los Angeles am Sonntagnachmittag 9.Juni!

Ulla Schmidt wird Schirmherrin der GLSC

WORKING TOGETHER FOR GERMAN LANGUAGE EDUCATION

Die GLSC freut sich sehr, dass Frau Ulla Schmidt, MdB, die Schirmherrschaft über die German Language School Conference (GLSC) übernimmt. Dies ist eine besondere Anerkennung der bedeutsamen Arbeit, die von der GLSC und den Schulen hier vor Ort geleistet wird.

Bei ihrem Besuch der GLSC Fortbildungskonferenz im letzten Jahr konnte sich Frau Schmidt einen Eindruck von der Arbeit und den Bedürfnissen der Schulen machen. Wir danken ihr sehr, dass sie sich im Anschluss an die Konferenz bereit erklärt hat, als besonderes Zeichen der Wertschätzung die Schirmherrschaft über die GLSC zu übernehmen. Frau Schmidt ist ausgebildete Lehrerin für Sonderpädagogik und seit 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages. Als Mitglied im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik befasst sie sich mit aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich, der auch die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) mit einschließt.

Frau Schmidt hat in Aussicht gestellt, auch an zukünftigen GLSC Konferenzen teilzunehmen. Dieses Jahr findet die Konferenz am 9. November in New York erstmalig in Kooperation mit der ZfA statt, die an diesem Wochenende auch eine Schulleitertagung veranstaltet.

Ulla Schmidts Stellungnahme zur Übernahme der Schirmherrschaft der German Language School Conference

“Die deutschen Sprachschulen in den USA leisten einen überaus wichtigen Beitrag zur Vermittlung der deutschen Sprache in den USA und damit zur Förderung des kulturellen Austauschs und zur Stärkung der Freundschaft zwischen unseren Ländern. Ich durfte bereits verschiedene Sprachschulen besuchen und mich dort, wie auch auf der letztjährigen GLSC-Konferenz, von dem großartigen Engagement überzeugen. Die German Language School Conference leistet seit über 40 Jahren wichtige Arbeit für die Vernetzung, Weiterbildung und Interessenvertretung, die ich gerne künftig als Schirmherrin begleiten und mich für die nötige Unterstützung in Deutschland einsetzen werde.”

Gemeinsam Zukunft tragen

Im Rahmen der WDA Amerika Tagung 2018 (Weltverband Deutscher Auslandsschulen mit Sitz in Berlin), reiste die Vorstandsvorsitzende der German School Campus Inc aus
Newport Beach Kalifornien, Frau Schoeneich nach Valdivia in Chile.
Die Einladung galt der 160 Jahr Feier der Deutschen Schule Valdivia in Süd Chile zu der Vorstandsvorsitzende, Schulleiter und Vorstandsmitglieder aus zehn Ländern Nord und Südamerikas, sowie Vertreter des WDA aus China, Frankreich, Kolumbien und Deutschland anreisten.

Vom 25.10.2018 bis 28.10. 2018 trafen sich die Mitglieder um gemeinsam mit Vertretern der ZfA (Zentralstelle für das Auslandsschulwesen) und dem Ministerium für Bildung aus Rheinland-Pfalz auch über Themen der Vorstandsarbeit und Verwaltung und Schulleitung zu diskutieren und sich mit dem Thema Bildung Made in Germany und Begegnung der Kulturen – Herausforderung und Chancen für das Schulmanagement
zu beschäftigen.

Der erste Eindruck bei der Landung in Valdivia war, dass es doch sehr grün dort aussah, mit Landwirtschaftlichen Flächen, Kühe, die weideten und Pferden auf den Koppeln.

Der Eröffnungsempfang fand im Ruderverein Phoenix statt, der 880 gegründet wurde und direkt am Valdivia -Fluss lag. Von dort aus waren es nur 15 Kilometer bis zum Pazifischen Ozean.

Am 2. Tag fand die Tagung in der Aula der Deutschen Schule Carlos Anwandter statt und man lernte die deutsche Schule mit einem gemeinsamen Rundgang durch Klassenräume, Sporthalle und Außenanlage kennen.

Carl Anwandter wanderte 1850 vom Brandenburgischen Luckenwalde nach Valdivia aus, gründete die Anwandter Brauerei, die Freiwillige Feuerwehr Germania, den Deutschen Club und die deutsche Schule im Jahr 1858. Es hatten schon 14 Generationen in dieser Schule ihren deutschen Schulabschluss gemacht, und so hat es niemanden verwundert, dass in der Stadt sehr viele Leute bereits die deutsche Sprache sprachen.

Zur 160 Jahr Feier fand im Auditorium der Universität San Sebastian Valdivia eine Theateraufführung statt, bei der die Schüler aller Jahrgangsstufen der Deutschen Schule ein Programm zusammengestellt hatten mit dem Motto einer Zeitmaschine
von der Entstehung der Schule zur heutigen Zeit. Die Jüngsten der Kindergarten Klassen kamen mit Laternen auf die Bühne und sangen „Sankt Martin.“

Der folgende Tag galt der gemeinsamen Netzwerkarbeit in Arbeitsgruppen und Workshops über die Verbandsentwicklung.

Ein gemeinsamer Ausflug mit Booten zum Restaurant Rio Ariba hinterließ einen großartigen Eindruck von der Schönheit der Umgebung, der Gastfreundschaft der Chilenen und der schmackhaften Küche.

Der letzte Tag war noch einem Landausflug gewidmet. Im Boot ging es den wunderschönen Flussarm hinauf, eine heutige Seenlandschaft. 1960 entstand durch die Senkung der Erdplatte das bisher größte Erdbeben in der Geschichte (9.4-9.6). So bildete sich diese Seenlandschaft in Valdivia, in der einst nur ein kleiner Fluss zwischen landwirtschaftlichen Flächen, floss.

WDA Amerikatagung 2018
WDA Amerika Tagung 2018 (Weltverband Deutscher Auslandsschulen) GERMAN SCHOOL campus vertreten durch Frau Schoeneich in Valdivia, Chile.

Den Abschluss bildete eine Einladung zu einem hervorragenden und köstlichen Mittagessen in einer Reiterstube, bei der folkloristische Tänzer/innen eine traditionelle Darbietung gaben.

Am Nachmittag wurden alle Beteiligten zum Flughafen gefahren und jeder konnte seine Rückflug antreten.

Es war beeindruckend, wie stark der Einfluss eines deutschen Immigranten von vor 160 Jahren in dieser Region Chiles zu sehen war.

40 Jahre glsc

Working Together For German Language Education

School Präsident der German School Campus, Frau Ursula Schoeneich fliegt nach New York um an der 40 Jahrfeier der GLSC (German Language School Conference) teilzunehmen. Es trafen sich 162 Lehrer, Schüler, Schulleiter, Schulvorstände, Referenten, Sponsoren und Gäste der deutschen Sprachschulen zur 38. GLSC Bildung Konferenz. Vertreten waren zahlreiche Teilnehmer aus den US-Staaten, aus Toronto, Bremen und Berlin.

Wie in jedem Jahr begann die Konferenz schon in den frühen Morgenstunden im Deutschen Haus an der UN Plaza. Bei Kaffee und Gebäck konnten die ersten Buchauslagen der Sponsoren besichtigt werden.

Von der Kulturabteilung des Deutschen Generalkonsulats New York begrüßte Anna Garrido die Anwesenden und Präsidentin der GLSC Frau Dr. Renate Ludanyi hielt eine kurze Ansprache und ehrte Mitglieder.

Zur Überraschung der Schüler und des Publikums wurden ihnen Geschenke von einem internationalen Jugendstar überreicht. Die 15-jährige Malina Weissman ist deutsch-amerikanisches Fotomodell und mittlerweile auch eine bekannte Schauspielerin. Sie war früher eine Schülerin der Deutschen Sprachschule New York.

Ein breitgefächertes Workshop Angebot für den Unterricht von Schülern unterschiedlichen Alters über MINT, Curriculum Gestaltung, prüfungsrelevante Fragen, ein Studium von Sprachschülern in Deutschlandhielt sowie Präsentationen im administrativen Bereich, sorgten für einen abwechslungsreichen Workshop Tag.

Ursula Schoeneich President & Principal GERMAN SCHOOL campus mit Ulla Schmidt, Mitglied des Bundestages und des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik in Berlin

Am Nachmittag erreichte die Konferenz ihren Höhepunkt mit dem Besuch von Ulla Schmidt, Mitglied des Bundestages und des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik in Berlin. Nach ihren Ausführungen zur Rolle der Sprachschulen in den USA stellte sie sich den Fragen der Teilnehmer, die eine Bandbreite von Themen betrafen wie die Bedeutung des Deutschen Sprachdiploms in den USA, die Finanzierung der Sprachschulen und die Berücksichtigung der Vorschul- und Kindergartenkinder bei der Schulentwicklung. Frau Schmidt ermutigte die Sprachschulen in ihrer Arbeit und wünschte der GLSC viele weitere erfolgreiche Jahre.

Im Anschluss an das Konferenzprogramm lud das Deutsche Generalkonsulat New York alle Teilnehmer und Gäste zu einem Empfang ein.

German schools abroad

The value contributions of the German schools abroad

Eight social value contributions make clear what the German schools abroad do. These value contributions together make up the public value of the schools.

Education “Made in Germany”

High-quality education is one of the core values ​​of German schools abroad. Schools around the world stand for sound knowledge transfer and excellent pedagogical support. Her trademark is the internationally recognized German school qualifications, such as the Abitur. The federal and state governments work together to ensure uniform quality standards; experienced teaching and management staff from Germany ensure their compliance. This enables education “Made in Germany” at a consistently high level.

Encounter of cultures and international understanding
 Encounter of cultures and international understanding

German schools abroad strengthen intercultural exchange. The majority of schools are “encounter schools”. There children and young people from different countries and cultures learn together. Classes are usually multilingual. The schools teach and live cosmopolitanism and thus make an important contribution to international understanding. They raise awareness of study and work opportunities around the world. At the same time they create a close bond with Germany, where many foreign students study after graduation and enter the profession.

Partner of the economy

Many German companies are world leaders in their industries. The German Schools Abroad are an important part of this success story. Whether in industrialized or emerging countries: company employees posted abroad can count on their German children being educated in Germany. The graduates of the schools also have access to highly qualified specialists familiar with the German language and culture. Thus, the German schools abroad can help to solve the shortage of skilled workers in Germany.

Reliable charitable status

The German schools abroad are not profit-oriented schools. As a rule, they are carried by non-profit school associations or foundations. The public-private partnership provides schools with a high degree of economic autonomy, but can charge lower school fees than other international schools. They also offer various scholarship programs. Thus, the German schools abroad are an educational elite that is open to gifted students from all social classes.

Business card for Germany

The German schools abroad teach what Germany stands for. In Germany, they make it possible to experience what Germany is all about: strong education and strong values, such as democracy, equal opportunity and performance orientation. The German schools abroad traditionally support Germany's foreign cultural and educational policy. In this way, they contribute to sustainable success in competition with other nations (“nation branding”).

Impulse generator and innovator

The German Schools Abroad offer great potential for initiating innovation in the education system – in Germany as well as in the respective home country. Teachers can contribute their experience abroad after returning to Germany, for example when teaching pupils from different cultures. Also in terms of full-day care, multilingualism and integration, the foreign schools can provide valuable impulses.

Reference point for the German community abroad

For Germans living abroad, the German schools abroad are often not only the first address for the education of their children. The schools also provide a place of community to cultivate their own cultural roots. They enable Germans abroad to maintain a bond with Germany and to maintain a German identity. The schools also create networks that ensure rapid access.

German educational ideals
 German educational ideals

The German Schools Abroad teach more than school knowledge. They make an important contribution worldwide to promote the German language and culture. Children of Germans living abroad speak their language, children from the home country learn it and use it in everyday life. The German schools abroad teach values ​​and knowledge. They promote a sympathetic Germany with convincing educational ideals.

Consul General of the Federal Republic of Germany

Consul General of the Federal Republic of Germany

Consul General Hans Joerg Neumann
Consul General Hans Joerg Neumann

We welcome Consul General of the Federal Republic of Germany in Los Angeles, Hans Jörg Neumann.

Hans Jörg Neumann has served as the German Consul General in Los Angeles since July 2015. Prior to this, he was German Ambassador to Benin in West Africa.

He was born in Berlin on March 28, 1956, and has three children.

(Photo copyright Consulate General Los Angeles)

Dr. Bernd Fischer Retires

Dr. Bernd Fischer Retires

Consul General Dr. Bernd Fischer
Consul General Dr. Bernd Fischer

After 37 years and 3 months in the German Foreign Service, Consul General Dr. Bernd Fischer officially retired on June 30. In a small ceremony at the Consulate, that included colleagues and Mrs. Fischer, Deputy Consul General Stefan Biedermann presented Dr. Fischer with his last official document – a Certificate of Retirement. In the document signed by German President Joachim Gauck and Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier, he was acknowledged and thanked for his long years of service.

Consul General Dr. Bernd Fischer retired
Consul General Dr. Bernd Fischer retired

Deputy Consul General Biedermann also lauded Dr. Fischer, and signaled out two things he found most impressive and hoped to emulate: Dr. Fischer’s natural talent as a communicator and speaker, both factual and entertaining at the same time, and most importantly, his long partnership with his wife, Jutta, who has been at his side to support him every step of the way during his diplomatic career and 40 years of marriage. The Fischers, Biedermann said, exemplified the perfect team spirit necessary to navigate a successful life in the foreign service .

Dr. Fischer in his farewell remarks to the colleagues he would be leaving behind, stressed the importance of their mission to continue fostering and deepening the ties and friendship between Germany and the United States. Lastly, he touched upon a matter very close to his heart and one he felt deeply committed to during his three years as Consul General. He urged his colleagues to support and help facilitate that Germany’s successful model of dual education or Skills Initiative be implemented in California.

(Photos copyright Consulate General Los Angeles)