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Deutscher Karneval – österreichischer Fasching 2021

Was ist Fasching?

Schon die alten Ägypter haben Karneval gefeiert, in vorchristlicher Zeit wurde das Wiedererwachen der Natur mit öffentlichen Gelagen, Maskenbällen und farbenprächtigen Umzügen begangen. Die Ägypter feierten das bunte Fest zu Ehren der Göttin Isis, die Griechen für Dionysos, den Gott des Weines und die Kelten vertrieben die Geister der kalten Jahreszeit, indem sie ein Spektakel mit Rasseln und Holzstöcken aufführten.

Europa kennt den Karneval als Narrenfest. In heutiger christlicher Tradition bezeichnet der Fasching jene Bräuche mit den „letzten fetten Tagen“ vor Beginn der 14-tögigen bzw. sechswöchigen Fastenzeit.
Die Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch und endet mit dem Osterfest.

GERMAN SCHOOL campus Karneval 2020 magical chair

In Österreich wird traditionell drei Tage lang von Faschingssonntag bis Faschingsdienstag gefeiert. Fasching 2021 beginnt am 14.02. (Faschingssonntag) und dauert drei Tage lang über Rosenmontag (15.02.) bis Faschingsdienstag (16.02.)

In Köln (Deutschland) hallt der Schlachtruf „Kölle Alaaf!“ schon zur Weiberfastnacht von den Dächern. Im Rheinland und im schwäbischen- alemannischen Raum haben sich die traditionellen Faschingsbräuche gehalten.

In Venedig (Italien) taucht die Stadt sogar mehr als zwei Wochen in bunte Schleier und barocke Kostüme.

Ein buntes Eigenleben haben zum Beispiel der lateinamerikanische Karneval ( Rio de Janeiro, Karneval von Oruro).

In den USA (New Orleans) haben sich bunte Maskenumzüge die unter den Namen „Mardi Gras“ stattfinden entwickelt.

JECKE, OPJEPASS! Wegen der Corona-Pandemie fällt der Sitzungs- und Straßenkarneval in der Saison 2021 nahezu komplett aus. Klassische Karnevalssitzungen und Partys wird es dieses Jahr nicht geben. Deswegen haben sich viele Vereine etwas anderes einfallen lassen.
Der Kölner Karnevalsprinz verteilt mit den Mitgliedern des Karneval Vereins in einem Krankenhaus 111 Weckmänner und Krapfen an Mediziner und Pflegekräfte. Karneval bedeutet auch Frohsinn, dass man den Menschen Freude bringt und gerade in Krisenzeiten ist das wichtig, damit die Menschen ihrem Lebensmut nicht verlieren. Mit zahlreichen Streaming- Angeboten bietet der Kölner Karneval Corona Alternativen zu Hause an.

In Österreich (Villach der Faschingshochburg) wird das Prinzenpaar und die lustigen Faschingssitzungen ebenfalls virtuell vorgestellt.

Was wird gegessen?

Traditionell werden an Fasching Speisen gegessen, die in der Fastenzeit verboten sind. Typische Speisen zu Fasching sind Heringssalat, Erbsensuppe und “Himmel un Äd” (Himmel und Erde).

Warum essen wir an Fasching Krapfen?

Der Krapfen in Österreich oder der Berliner in Deutschland ist eine alte Teigspeise mit Marmelade gefüllt, die in Fett herausgebacken wird. Ursprünglich nutzte man die letzte Woche vor der Fastenzeit nämlich, um noch alles Fett und die restlichen Eier zu verarbeiten, da beides erst zu Ostern wieder gegessen werden durfte. Deswegen standen die Frauen den ganzen Tag in der Küche um Krapfen und Schmalznudeln zu backen. So kommt es auch das ein durchschnittlicher Krapfen auch 350kcal enthält.

Krapfen in Österreich

Letztes Jahr feierten wir, German School Campus gemeinsam mit Old World in Huntington Beach „Carnival – Fasching“.

Wir haben geladen: Kinder und Erwachsene einen Nachmittag voller Aktivitäten, Tänze und Spiele.

Ein Familienspaß mit traditionellen Faschingsschmankerln wie dem berühmten “Berliner”, Krapfen und Currywurst + Authentic German Food!

Weihnachten

Hier wohnt der Weihnachtsmann

Weihnachtshaus Himmelpfort GmbH
Klosterstraße 23
16798 Himmelpfort
Deutschland

Allgemein geht man davon aus, dass der Anlass die Geburt Christi war. Angefangen hat aber alles schon viel früher. Um 2000 v. Chr. beging man im Gebiet des heutigen Irak, 5 Tage lang ein Fest, bei dem man Geschenke austauschte und Prozessionen abhielt. So wurde das Ende des Winters und der Beginn des neuen Jahres mit Spielen und Vergnügungen gefeiert. Die Perser brannten große Feuer zur Sonnenwende ab. Dieses Fest galt dem Lichtgott Mithras, dem Spender von Fruchtbarkeit, Frieden und Sieg. Der Kult wurde durch Soldaten und Händler bis nach Griechenland und ins Römische Reich getragen. Er verbreitete sich von hier bis nach Germanien und Britannien.

Bei den Germanen war zu Beginn des Winters Schlachtzeit, also Zeit für Opferbräuche und Festgelage.

Im Baltikum und Skandinavien beging man ein Winterfest, Jul genannt, zu Ehren der Götter Odin und Thor. Die Römer feierten Mitte Dezember, wenn die Sonne den tiefsten Stand des Jahres erreicht, eine Woche lang ein wildes Fest – Saturnalien. Die Wintersonnenwende war ein heiliger Tag, dies natalis invicti solis genannt. Es war der Geburtstag der unbesiegten Sonne. Die Römer schmückten ihre Häuser mit Lorbeer und anderen Grünpflanzen, Freunde tauschten Geschenke aus, Kämpfe wurden ausgesetzt und Verbrecher nicht hingerichtet und die Sklaven durften sich wie Herren benehmen.

Als das Christentum sich im Römischen Reich verbreitete, wurde statt Saturnalien die Geburt Christi gefeiert. Da man nicht genau wußte wann dieses Ereignis wirklich stattgefunden hat (es wurden Daten zwischen April und Dezember vorgeschlagen), bestimmte im Jahr 354, Papst Liberius für die Christenheit den 25. Dezember. Die Ausgelassenheit der heidnischen Bäuche blieb erhalten bis zur Reformation. Alles Farbenfreudige, Prozessionen und Spiele waren fortan verboten und Weihnachten wurde ein stilles inniges Familienfest. Seither ist für Kinder der Vorabend von Weihnachten, der heilige Abend, wichtig, denn dann findet durch das Christuskind oder den Weihnachtsmann die Bescherung statt.

Christmas

It is generally believed that the occasion was the birth of Christ. But it all began much earlier. Around 2000 BC, in the area of today’s Iraq, people celebrated a festival for 5 days, exchanging gifts and holding processions. Thus the end of winter and the beginning of the new year were celebrated with games and amusements. The Persians burned large fires at the solstice. This festival was dedicated to Mithras, the god of light, the giver of fertility, peace, and victory. The cult was carried by soldiers and traders to Greece and the Roman Empire. It spread from here to Germania and Britain.

Among the Germanic tribes, the beginning of winter was the time of slaughter, i.e. the time for sacrificial rites and feasts.

In the Baltic and Scandinavia, a winter festival called Jul was celebrated in honor of the gods Odin and Thor. The Romans celebrated a wild festival – Saturnalia – for a week in mid-December, when the sun reached its lowest point of the year. The winter solstice was a holy day called dies natalis invicti solis. It was the birthday of the unconquered sun. Romans decorated their houses with laurel and other green plants, friends exchanged gifts, fights were suspended and criminals were not executed and slaves were allowed to behave like masters.

When Christianity spread in the Roman Empire, the birth of Christ was celebrated instead of Saturnalia. Since it was not known exactly when this event really took place (dates between April and December were suggested), in 354, Pope Liberius designated December 25 for Christianity. The exuberance of the pagan bellies remained until the Reformation. Everything colorful, processions, and games were henceforth forbidden and Christmas became a quiet intimate family celebration. Since then, the eve of Christmas, Christmas Eve, has been important for children, because that is when the Christ Child or Santa Claus gives the presents.

It’s a Tradition! Christmas Markets are around Germany

Dated back to 1434 the first Dresdner “Striezelmarkt,” as so called

“Weihnachtsmarkt,” was opened as street market.

These markets are open during the December months in German cities as well as Austria and Switzerland. Traditionally held in the town square, the market has food, drinks, and seasonal items from open-air stalls accompanied by traditional singing. Popular attractions at the markets include the Nativity Scene, Nussknacker (carved nutcrackers), Gebrannte Mandeln (candied, toasted almonds), traditional Christmas cookies such as Lebkuchen, and Magenbrot (both forms of soft gingerbread) and Printen.

Bratwurst, and for many visitors one of the highlights of the market: Glühwein, hot mulled wine (with or without a shot of brandy), or Eierpunsch (an egg-based warm alcoholic drink help stave off the cold winter air which sometimes dips below freezing. More regional food specialties include Christstollen (Stollen), a sort of bread with candied fruit and hot Apfelwein (apple cider) come from different areas in Germany.

Pls come with your family and join this year “Weihnachtsmarkt,” in Old World courtyard, at 7561 Center Ave, Huntington Beach, CA.

Get your Gingerbread House reserved through Eventbrite. Buy Tickets!

Days open on Sunday, December 6th, 13th, and 20th time 12:00 pm – 6:00 pm and Saturday’s December 12th and 19th time 2:00 pm – 8:00 pm. Christmas Market OLD WORL flyer

Gingerbread House
Gingerbread House Decorating Contest Enjoy one of our most popular school events for all kids and visit the Christmas Market

German School campus will work with children on the famous Gingerbread house Decorating contest on all the market days.