Erfahrungsbericht 1

Luisa Beiersdorf intern at german school campus

Mein Auslandsaufenthalt als Intern

Die erste Woche

Am 28. Januar ging dann mein Flug von Frankfurt mit Ziel John Wayne Santa Ana. Dort wurde ich von Frau Schoeneich in Empfang genommen und zu meiner Unterkunft gebracht. Da es nun schon recht spät war, war ich froh in mein Bett zu fallen.
Am nächsten Morgen, einem Sonntag, holte Frau Schoeneich mich ab und fuhr mit mir nach San Diego, wo ich meinen Mietwagen abholte. Auf dem Rückweg hielten wir an einem deutschen Lebensmittelladen, wo wir Brot und andere Kleinigkeiten einkauften. Den Rest des Tages verbrachte ich damit, meine Umgebung zu erkunden und in der Backbay Area spazieren zu gehen.

Direkt am nächsten Montag begann für mich der Schulalltag. Es war super spannend in die anderen Lehrerinnen und die Kinder kennenzulernen. In der ersten Woche habe ich fast alle Klassen kennengelernt, konnte bei den Kochklassen helfen und mich gut eingewöhnen. Ich habe mir Newport Beach und die Umgebung angesehen und das schöne Wetter genossen. Am Wochenende war ich im wunderschönen Crystal Cove State Park wandern, am Strand und habe die Natur und die Landschaft genossen.

Die zweite Woche

Die zweite Woche war leider sehr regnerisch und stürmisch, weshalb ich meine freie Zeit viel drinnen und in Geschäften verbracht habe.
Während des Unterrichts konnte ich in fast allen Klassen eine Präsentation über meine Stadt „Herne“ vorstellen und den Kindern das Leben in Nordrheinwestfalen vermitteln. Die Präsentation ist super angekommen und wir konnten viele Fragen zum Thema Bergbau und der Geschichte der Stadt beantworten. Ein interessantes Thema für das Ruhrgebiet ist natürlich der Fußball, was für viele besonders interessant war, da sie selbst Fußball in der Schule und in Vereinen spielen.
Außerdem haben wir in den Kochkursen, passend zur Karnevalswoche, Berliner gemacht und selbst mit Marmelade gefüllt. Die Kinder waren vom „German Doughnut“ begeistert und konnten sogar etwas für ihre Eltern zum Probieren mitnehmen.
Am Sonntag haben wir dann passend zum Abschluss der Karnevalswoche in der Festhalle der Old World in Huntington Beach Karneval gefeiert. Zusammen mit den Kindern und Eltern haben wir Spiele gespielt, getanzt, der KG Anaheim zugesehen und Spaß gehabt.

Vor dem Flug

Mein Name ist Luisa, ich bin 25 Jahre alt und studiere derzeit Englisch und Geschichte im Master of Education an der Ruhr-Universität Bochum. Für meinen Masterabschluss in Englisch muss ich einen verpflichtenden Auslandsaufenthalt absolvieren, der mindestens 6 Wochen dauern und in einem englischsprachigen Land verbracht werden muss. Bei der Planung meines Aufenthalts entschied ich mich dafür, für eine längere Zeit in die USA zu gehen. Ich wusste auch, dass ich meinen Auslandsaufenthalt in Form eines Praktikums an einer Schule verbringen möchte, um neue Unterrichtsmethoden kennenzulernen.

Meine Suche führte mich zur Website der PASCH-Initiative. Die PASCH-Initiative ist ein Netzwerk deutscher Schulen weltweit und präsentiert verschiedene Schultypen und Schulen auf ihrer Website. Daraufhin bewarb ich mich bei einigen Schulen in Nordamerika, und die Deutsche Schule Campus fiel mir sofort wegen ihrer Lage und ihrer Website auf. Nach ein paar Tagen erhielt ich eine E-Mail von der Schulleiterin, Ursula Schoeneich, und traf sie kurz darauf in einer Videokonferenz. Danach ging alles sehr schnell. Ich beantragte mein Visum, buchte meinen Flug und plante meinen Aufenthalt im Allgemeinen. Während dieser Zeit stand ich in Kontakt mit Ursula Schoeneich und konnte alle meine Fragen klären.

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