First Report Jessica Althoff

vendor fair 5 FI german school campus Jessica Althoff intern

Der September hat begonnen

Der August endete damit, dass ich mit Frau Schoeneich mehrere Vendor Fairs besuchte. Nachdem wir unseren Stand aufgebaut hatten, kamen auch schon die ersten interessierten Eltern und wir gaben ihnen Auskunft über die Kurse und Programme des German School Campus. Zuerst waren wir dafür in unserer gewohnten Umgebung am Campus in Newport Beach. Einige Tage später fuhren wir nach Brea und führten viele interessante und informative Gespräche mit vielen Eltern. Gerade diese Arbeit war für mich besonders spannend, da ich solche Informationsveranstaltungen von meiner Arbeit an deutschen Schulen nicht kenne. Hier spielt es eine essentielle Rolle, Eltern und Kinder in solchen Gesprächen kennenzulernen und von der Arbeit der Schule zu überzeugen.

In Brea erkundete ich außerdem die weiteren Stände und es gab viele tolle Angebote. Draußen war sogar ein kleiner Streichelzoo aufgebaut, der nicht nur viele Kinder, sondern auch mich, anzog.

Montags ging es dann für Sarah und mich zu einem Emergency Training am Campus in Laguna Niguel. Wir erfuhren, wie wir uns in einem Notfall verhalten müssen und lernten außerdem, wie man einen Feuerlöscher benutzt.

In der ersten Septemberwoche starteten außerdem die Kurse am Campus in Laguna Niguel. Besonders viel Spaß habe ich dort bei den Koch- und Backklassen. Die Kinder lernen in diesen Kursen nicht nur tolle Gerichte zu kochen, sondern auch viel über Hygiene, Verhalten in der Küche und gesunde Ernährung. So wies Frau Schoeneich zunächst alle Kinder ein, wie sie sich in der Küche verhalten müssen, besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf die Sauberkeit gelegt. Die Kinder kochen in diesen Klassen mit frischen und gesunden Lebensmitteln und lernen, dass sie mit wenigen Zutaten leckere Speisen zubereiten können. So wurden in den ersten Wochen unter anderem Salate, Omeletts oder Smoothies zubereitet. Besonders schön finde ich, wie viel Spaß die Kinder in der Küche haben und freue mich jedes Mal, wenn die Kinder mit einem Lächeln in die Klassen kommen.

Die Spanischklassen waren erstmal ungewohnt für mich. In Deutschland mache ich selbst keinen Spanischunterricht und meine letzten Stunden liegen auch schon lange zurück. Umso besser ist es für mich, dass ich Sarah in den Spanisch I und Spanisch II Klassen begleite. Der gesamte Unterricht findet auf Spanisch statt und es wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Schüler schon früh aktiv in die Sprache und den Unterricht eingebunden werden. So kann auch ich gut dem Unterricht folgen und lerne selbst noch viel dazu.

In den Deutschklassen sah das dann natürlich ganz anders aus, Deutsch ist schließlich meine Muttersprache. Hier begleite ich verschiedene Klassen am Campus in Newport Beach. Von der Kindergartenklasse bis zu den C1 Schülern ist alles dabei. Von Anfang an hat mich sehr beeindruckt, wie immersiv in allen Leistungs- und Altersstufen gearbeitet wird. Die Unterrichtssprache ist fast ausschließlich Deutsch und auch außerhalb des Unterrichts wird mit den Kindern deutsch gesprochen, sodass die Schüler oft auch untereinander in den Pausen deutsch sprechen. Das fasziniert mich total, zwei Kinder, die beide die gleiche Muttersprache haben, sprechen trotzdem deutsch miteinander.

Bei den Kindergartenkindern wird im Unterricht vieles spielerisch eingeübt. Es werden viele Bilder gezeigt, Lieder gesungen und gemalt. Bei den älteren Schülern stehen das Schreiben und Sprechen im Vordergrund. Sowohl die Grammatik, als auch das Schreiben von Texten wird eingeübt. Man merkt sofort, dass die Kinder sehr davon profitieren, dass alle Lehrkräfte Muttersprachler sind und die Klassengrößen sehr klein sind.

Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Wochen, dann darf ich meine ersten eigenen Unterrichtsstunden vorbereiten und durchführen.


September has begun

August ended with me visiting several vendor fairs with Mrs. Schoeneich. After we had set up our stand, the first interested parents came and we gave them information about the courses and programs of the German School Campus. At first, we were in our familiar environment at the campus in Newport Beach. A few days later we went to Brea and had many interesting and informative conversations with many parents. This work was particularly exciting for me because I didn’t know such kind of events from my work at German schools. Here it plays an essential role to get to know parents and children in such conversations and to convince them of the work of the school.

In Brea, I also explored the other stands and there were many great offers. There was even a small petting zoo set up outside, which attracted not only many kids but me as well.

On Monday, Sarah and I went to an emergency training at the Laguna Niguel campus. We learned how to act in an emergency and also learned how to use a fire extinguisher.

The first week of September was also the start of classes at the Laguna Niguel campus. I especially enjoy the cooking and baking classes there. In these classes, the children learn not only how to cook great dishes, but also a lot about hygiene, kitchen behavior, and healthy eating. For example, Mrs. Schoeneich first instructed all the children on how to behave in the kitchen, paying special attention to keeping everything clean. In these classes, the children cook with fresh and healthy produce and learn that they can prepare delicious meals with just a few ingredients. In the first few weeks, for example, salads, omelets, or smoothies were prepared. I particularly like how much fun the children have in the kitchen and am delighted every time the children come into the classes with a smile on their faces.

The Spanish classes were unfamiliar to me at first. In Germany, I don’t teach Spanish myself, and my last lessons were a long time ago. So it’s even better for me that I’m accompanying Sarah in the Spanish I and Spanish II classes. All classes are held in Spanish and there is a lot of emphasis on getting the students actively involved in the language and the lessons from an early age. So I can follow the lessons well and learn a lot myself.

In the German classes, of course, things were quite different, since German is my mother tongue. Here I accompany different classes at the campus in Newport Beach. From the kindergarten class to the C1 students, everything is included. Right from the start, I was very impressed by how immersive the work is at all levels and ages. The language of instruction is almost exclusively German, and even outside of class, German is spoken with the children, so that the students often speak German among themselves during breaks. That fascinates me totally, two children who both have the same mother tongue still speak German with each other.

With the kindergarten children, a lot of things are practiced playfully in class. Many pictures are shown, songs are sung and painting is done. With the older students, the focus is on writing and speaking. Both grammar and writing texts are practiced. It is immediately apparent that the children benefit a lot from the fact that all the teachers are native speakers and the class sizes are very small.

I’m already very excited about the next few weeks when I’ll be able to prepare and teach my first lessons.