Traubenkernöl ist ein nachhaltiges Upcycling-Produkt aus den Rückständen der Weinproduktion. Durch kalte Pressung entsteht ein ökologisch wertvolles Öl mit sehr niedrigem CO₂‑Fußabdruck – ohne zusätzlichen Anbau oder Chemikalien.
Herstellungsprozess
Nach der Weinpressung werden die Traubenkerne gesammelt, getrocknet und kalt gepresst. So entsteht hochwertiges Öl ohne Lösungsmittel oder starke Erhitzung – im Gegensatz zu industriell raffiniertem Öl.
Ökologische Vorteile
- Upcycling: Nutzt Abfallprodukte, kein zusätzlicher Landverbrauch.
- Geringer Energieaufwand: Kaltpressung arbeitet ohne chemische Extraktion.
- Niedriger CO₂‑Fußabdruck: Zwischen 0,3 und 1,3 kg CO₂e pro kg Öl – deutlich geringer als bei Palm- oder Sonnenblumenöl.
- Keine Pestizide: Kein Monokulturanbau notwendig.
Ökologische Bedenken
- Heißpressung und Chemikalien bei industrieller Herstellung erhöhen Energieaufwand und Rückstandsrisiko.
- Weite Transportwege erzeugen zusätzliche CO₂‑Emissionen..
Beste Auswahlkriterien
- Kaltgepresst, nativ und idealerweise bio zertifiziert
- Regionale Herkunft aus Europa (z. B. Deutschland, Ungarn, Slowenien)
- Zero‑Waste oder recycelbare Verpackungen
CO₂-Vergleichstabelle (pro kg Öl)
| Ölsorte | CO₂e (kg) |
|---|---|
| Traubenkernöl | 0.3 – 1.3 |
| Olive Oil | 1.5 – 3.3 |
| Sunflower Oil | 2.0 – 3.5 |
| Palm Oil | 7.0 – 9.5+ |
Fazit
Kaltgepresstes Traubenkernöl aus Europa ist eine der ökologisch verträglichsten Optionen bei Speiseölen. Beim Einkauf auf kalte Pressung, regionale Herkunft und Bio-Siegel achten – so profitiert Umwelt und Gesundheit.


