500 Jahre Martin Luther 18 April 1521 vor 500 Jahren

18. April 1521 – vor 500 Jahren

Martin Luther

Martin Luther trotzt dem römischen Kaiser auf dem Reichstag zu Worms.

Martin Luther, der Hauptinitiator des Protestantismus, widersetzt sich dem römischen Kaiser Karl V., indem er sich weigert, seine Schriften zu widerrufen. Er war nach Worms gerufen worden, um sich vor dem Reichstag des Heiligen Römischen Reiches zu verantworten, wo er der Ketzerei beschuldigt wurde.

Martin Luther war Professor für Bibelauslegung an der Universität in Wittenberg. Im Jahr 1517 schrieb er seine 95 Thesen, in denen er die katholische Kirche für ihre korrupte Praxis des Verkaufs von “Ablassbriefen” oder der Vergebung von Sünden verurteilte. Luther ließ diesem revolutionären Werk ebenso kontroverse und bahnbrechende theologische Arbeiten folgen, und seine feurigen Worte lösten in ganz Europa religiöse Reformer aus. Im Jahr 1521 wurde er vom Papst exkommuniziert und gezwungen, vor dem Kaiser auf dem Reichstag zu Worms zu erscheinen, um seinen Glauben zu verteidigen. Er weigerte sich, seine Positionen zu widerrufen oder zurückzunehmen:

“Hier stehe ich, ich kann nicht anders!”

Martin Luther wurde per Dekret zum Geächteten und Ketzer erklärt.
Mächtige deutsche Fürsten wie der Kurfürst Alexander von Sachsen schützten ihn jedoch und gewährten ihm Zuflucht auf der Wartburg. Von 1533 bis zu seinem Tod 1546 wirkte Luther als Dekan der Theologie an der Universität Wittenberg. und bis zu seinem Tod 1546 hatten seine Ideen den Kurs des westlichen Denkens entscheidend verändert.