Praktikumsbericht 3 Luisa

Praktikumsbericht

Höhepunkte der vergangenen Wochen

In meinem dritten Praktikumsbericht möchte ich die ereignisreichen Wochen von Mitte März bis jetzt zusammenfassen und dabei insbesondere von meinem Alltag in den Klassen und von den Erfahrungen, welche ich sammeln konnte, berichten.

Die Zeit in der Kindergartenklasse war geprägt von kreativem und spielerischem Lernen. Hierbei haben wir zum Beispiel zwei Würfel benutzt, um die deutschen Zahlen und das Addieren im Zehnerbereich zu erlernen. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei, wenn sie den Würfel warfen und die entsprechende Anzahl an Augen zählten. Diese Methode war nicht nur lehrreich, sondern auch äußerst unterhaltsam für die Schüler. Zusätzlich vertieften wir das Zählen und die Nennung der einzelnen Farben mit Hilfe von Gummibärchen, die nicht nur als Lernmittel dienten, sondern nach erfolgreicher Anwendung natürlich auch verspeist wurden. Die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und einzelne Teile des Unterrichts zu gestalten, hat mir wertvolle Einblicke in die Welt der frühkindlichen Bildung gegeben.

In der B1-Klasse, die sich intensiv auf ihr Sprachdiplom vorbereitet, lag der Fokus auf der Entwicklung von Kommunikationsfähigkeiten, dem Verfassen von Essays und der Gestaltung und Präsentation von Projekten. Hierbei durfte ich nicht nur die Rolle des Lehrenden einnehmen, sondern auch die Herausforderung annehmen, Essays zu korrigieren und den Schülern wertvolle Tipps für eine verbesserte Ausdrucksweise zu geben.

In der C1-Klasse, in der die Prüfungsvorbereitung im Mittelpunkt stand, lag der Schwerpunkt auf der Vertiefung von sprachlichen Kenntnissen, insbesondere in Bezug auf das Verfassen anspruchsvoller Essays und die korrekte Anwendung der Grammatik. Die Arbeit mit fortgeschrittenen Schülern hat mir erneut verdeutlicht, wie wichtig es ist, individuell auf die Bedürfnisse und das Niveau der Lernenden einzugehen. Dies durfte ich in Einzelgesprächen und Feedbackrunden üben und in der Praxis anwenden.

In der Kochklasse hatten wir die Gelegenheit, gemeinsam köstliche Gerichte zuzubereiten und dabei nicht nur kulinarische Fähigkeiten zu entwickeln, sondern auch den Teamgeist und die Freude am gemeinsamen Kochen zu stärken. Es war faszinierend zu beobachten, wie die Kinder mit Begeisterung und Neugierde neue Zutaten entdeckten und stolz ihre selbstgekochten Gerichte präsentierten. Hierbei war es spannend zu sehen, dass Schüler zu Beginn des Kurses immer wieder anmerkten, die einzelnen Zutaten nicht zu mögen. Das selbstgekochte Endprodukt wurde allerdings von allen und immer mit Begeisterung und ohne Beschwerden gegessen.

Die Anpassung der pädagogischen Methoden an die verschiedenen Altersgruppen war eine weitere spannende Herausforderung. Besonders beeindruckend war es, die Fortschritte der fünfjährigen Kinder in der Kochklasse zu beobachten, die unter meiner Anleitung das Arbeiten mit einem Messer erlernten und dabei stets mit großer Sorgfalt und Aufmerksamkeit vorgingen.

Ein Höhepunkt der vergangenen Wochen war zweifellos das Osterfest in der Old World in Huntington Beach. Die Kinder hatten die Möglichkeit, an vielfältigen Aktivitäten teilzunehmen, darunter Spiele, Kinderschminken und natürlich die begehrte Easteregg-hunt. Meine Aufgabe war die Betreuung des Dosenwerfens, was zwar körperlich anstrengend war, da ich die Dosen immer wieder aufsammeln und aufstellen musste, aber unglaublich viel Spaß gemacht hat, da der Kontakt mit den Kindern und den Eltern ausschließlich Positiv ausfiel.

Abseits des Praktikums hatte ich die Möglichkeit, die Osterferien mit meinen Eltern zu verbringen und gemeinsam einige der faszinierendsten Orte Kaliforniens und Nevadas zu erkunden. Besonders beeindruckend war der Besuch des Neon-Museums in Las Vegas, das die Geschichte der berühmten Neonschilder der Stadt eindrucksvoll präsentiert. Auch die Erkundung von Nationalsparks wie dem Joshua Tree Nationalpark und dem Antelope-Canyon hat mir die atemberaubende Schönheit der amerikanischen Landschaft nähergebracht.